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SUMMARY:GÜRZENICH ORCHESTER KÖLN – HANSEL ET GRETEL 10/17
DESCRIPTION:OPER KÖLN\nFrançois-Xavier Roth, Arne Willimczik conductor\nBéatrice Lachaussée, mise en scène\nDominique Wiesbauer, costumes\nAndreas Grüter, lights\nGrégoire Pont, video\nGeorg Kehren, dramaturgie\nGürzenich Orchester Köln\nPeter, Besenbinder, Miljenko Turk / Stefan Hadzic\nGertrud, Peter’s wife, Judith Thielsen / Adriana Bastidas-Gamboa\nHänsel, Anna Lucia Richter / Regina Richter / Katrin Wundsam\nGretel, Kathrin Zukowski / Ana Fernandes Guerra\nDie Knusperhexe, Dalia Schaechter / Jasmin Etezadzadeh\nSandmännchen, Opernstudio\nTaumännchen, Opernstudio\nMit der Märchenoper »Hänsel und Gretel« gelang Engelbert Humperdinck ein Bühnenerfolg, der sich bis in die Gegenwart erhalten hat. Die Geschichte der Geschwister und der im Lebkuchenhaus residierenden, kinderraubenden Hexe erweiterte der Komponist um die Auftritte von Taumännchen und Sandmännchen und schuf dazu eine so farbenreiche, wie klangprächtige und melodienreiche Musik. Kaum ein Werk genießt eine solche Beliebtheit und erfreut sich so zahlreicher Aufführungen wie dieses musikalische Märchen, das von dem Wagner-Verehrer Humperdinck nicht ganz ernsthaft als »Kinderstuben-Weihfestspiel« geführt wurde.\nIn dieser Bezeichnung liegt freilich bereits ein Grund für den nachhaltigen Erfolg dieses Stückes, in dem die Innovationen des Musiktheaters von Richard Wagner auf tief eingängige, dem Volkslied entstammende oder verwandte Klänge treffen. Der Reiz aus dieser Zusammenkunft scheinbar heterogener Elemente bildet ein wichtiges Element der Märchenoper, deren Erfolg für Humperdinck mit »Hänsel und Gretel« begann und sich mit »Königskinder« und »Dornröschen« fortsetzte. An den Volkston gemahnende Melodien sollten sein Schaffen dabei stetig begleiten und nicht selten wurden diese in dem spätromantischen Gewand der Partituren Humperdincks nachgerade populär; man denke nur an ›Brüderchen, komm tanz mit mir‹ und ›Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh?‹.\n
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