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SUMMARY:OPER KOELN – BEATRICE ET BENEDICT 1/6
DESCRIPTION:OPER KÖLN ( https://www.oper.koeln/de/programm/beatrice-et-benedict/5968 )\n\nFrançois-Xavier Roth, conductor\nJean Renshaw, Mise en scène\nChristof Cremer, Costumes\nAndreas Grüter, Lights\nBirgit Meyer, Dramaturgie\nRustam Samedov, Choirmaster\nKöln Opera Choir\nGürzenich Orchester Köln\nDon Pedro, Luke Stoker\nLeonato, Sébastien Dutrieux\nHero, Jenny Daviet\nBéatrice, Isabelle Druet\nClaudio, Miljenko Turk\nBénédict, Paul Appleby\nSomarone, Ivan Thirion\nUrsule, Lotte Verstaen\nBERLIOZ, Béatrice et Bénédict – Opéra Comique en deux actes / Inspired from Shakespeare’s piece Much ado about Nothing\n»Die hervorstechendsten Merkmale meiner Musik sind leidenschaftlicher Ausdruck, inneres Feuer, rhythmischer Schwung und Unvorhersehbarkeit« äußerte sich Hector Berlioz hinsichtlich der Spezifik seiner musikalischen Schöpfungen.\nBerlioz, der genialische Egozentriker, der Unbequeme, der viel Geschmähte, war in seiner musikalischen Vision seiner Zeit weit voraus. Zu seinen ›überzeitlichen‹ künstlerischen Geistesverwandten zählte der unangepasste Komponist, der sich ansonsten im realen Leben allerorts von kleingeistigen und missgünstigen Spießern verfolgt fühlte, unter anderem den englischen Theaterdichter William Shakespeare (1564 – 1616), bei dem er bedauerte, ihn nicht persönlich kennengelernt zu haben, und der – wie er sich ausmalte – »vielleicht mich geliebt hätte«.\nFür seine zweite Beschäftigung mit dem Theaterdichter des Elisabethanischen Zeitalters nach der symphonischen Kantate »Romeo und Julia« wählte sich Berlioz die Komödie »Much ado about nothing« (»Viel Lärm um nichts«). Im Zentrum der Handlung, wie Berlioz sie sich für sein Libretto selbst bearbeitete, stehen mit Béatrice und Bénédict zwei innerhalb ihrer Umgebung durch Intelligenz und Spottlust hervorstechende Menschen, die sich gegenseitig zunächst spinnefeind sind. Durch die wohlmeinend listige Verschwörung Dritter werden sie schließlich bekehrt und dazu gebracht, sich dessen bewusst zu werden, dass sie eigentlich zusammengehören. Die beiden spitzzüngigen Titelgestalten, als Mann und Frau zwei notorisch streitlustige Vertreter*innen ihres jeweiligen Geschlechts, kontrastieren dabei wirkungsvoll mit dem romantisch-einträchtigen Liebespaar Héro – Claudio.\n
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